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DIE RHEINPFALZ vom 16.03.2016: "Lieder von der Lust am Leben"

Musikgruppe „Sunshine“ der Georgens-Schule begeistert mit Freude und Stimmgewalt

Liebe, Lebensfreude und Frieden sind die Themen der Musikgruppe „Sunshine“ der Georgens-Schule. Für mehr als 200 Besucher hat die Gruppe, bestehend aus 38 Mitgliedern, die sich von der Unterstufe bis zur Werksstufe verteilen, am vergangenen Samstag in der Schulaula unter dem Motto „Denn so kostbar ist diese Zeit“ ein Konzert gegeben.

„Wir haben dem Konzert lange entgegengefiebert und sind mächtig aufgeregt“, sagt Rüdiger Zimmer, Gitarrenspieler und Betreuer der Instrumentalgruppe. „Ich hoffe, Sie nehmen uns durch kräftigen Applaus die Aufregung.“ Diese ist auch in den Gesichtern der Mitglieder der Musikgruppe „Sunshine“ abzulesen, als sie zu den Klängen von Andreas Bouranis „Auf uns“ einlaufen.

Schüchternes Winken zu den Eltern und Freunden im Publikum, Händchenhalten und aufmerksame Blicke zur Dirigentin Petra Frohnhöfer. Doch dann geht es los mit „Auf uns“ und „Altes Fieber“. Wer eben noch nervöse Gesichter sah, wird nun von der Stimmgewalt der 38 Mitglieder des Schulchors der Förderschule mit Schwerpunkt „ganzheitliche Entwicklung“ überrascht.

Langsam lösen sich auch die angespannten Haltungen und es wird im Takt gewippt und geklatscht. Die Melodien stammen aus deutschsprachigen Rock- und Pophits von Interpreten wie Andreas Bourani, Rosenstolz, Die Ärzte, Die Toten Hosen, oder aber auch älteren wie John Denver und Mike Oldfield. Instrumental wird der Chor mit Piano, Gitarre, Trommel und Cajon begleitet.

Mit Luca, Jasmin, Tatjana, Katharina und Shannon trauen sich einige Solisten mit super Stimmen an die Mikrofone. Die Lieder widmen sich den Themen Freunde, Lebensfreude, Schule, Liebe und Frieden. So beschreibt das Lied „Waldeslust“, auf die Melodie von Helene Fischers „Atemlos“, den Waldausflug nach Speyer.

Als letztes Lied steht ein Friedenslied auf dem Programm. Doch so schnell lässt der Saal die Schüler und ihre Lehrer nicht von der Bühne. Für die Zugabe hat Petra Frohnhöfer, Leiterin des Schüler- und Lehrerchors, auf „Halleluja“ einen Text zu einem politisch brisanten Thema verfasst: Sie bezieht Stellung zur Flüchtlingskrise und erntet mit ihren Schülern dafür den lautesten Applaus des Konzerts.

Alle Menschen haben ein Recht auf „Zeit zum Lachen, Zeit zum Weinen, Zeit zum Leben“, heißt es im Refrain. Das bringen die Schüler eindrucksvoll zum Ausdruck, auch wenn manche im heißen Scheinwerferlicht sich richtig anstrengen müssen und die ersten Füße wehtun. Aufgeben kommt für keinen in Frage, am Ende stehen alle auf der Bühne.

Spontaneität wird großgeschrieben. Die Zugabe war zwar vorbereitet, doch einige ehemalige Chormitglieder haben in der Pause darum gebeten, noch einmal mitsingen zu dürfen. Sie werden vor die Bühne geholt und singen zusammen „We are the world“ mit deutschen und englischen Strophen. Auch ein Geburtstagsständchen wird noch gesungen. Da bittet auch die Trommelgruppe um ein Solo, das mit großem Applaus bedacht wird. Förderschulrektor Winfried Schäfer äußert sich positiv: „Ich bin besonders stolz, so eine Truppe an der Schule zu haben. Ihr habt es mit dem Gesang, den Texten und dem Arrangement emotional auf den Punkt gebracht und uns direkt ins Herz getroffen.“ (mja)